Wettbewerb competition
Siedlungserweiterung Lechenperg Kitzbühel | 1. Preis
Mitarbeiter team
Arch DI Daniel Fügenschuh
DI Kirstin Rogge
Der Entwurf hält die räumliche Mitte um den Sonngrubenhof bewusst frei. Die Erschließungswege
führen am äußeren Rand um die Häuser herum sodass eine
parkähnliche Wiese als Mittelpunkt entsteht.
Private Gärten dienen als Erweiterung des Parks und begrenzen diesen gleichzeitig.
Sie schaffen damit den nötigen Übergang zwischen Privatsphäre und Gemeinschaftsraum.
Angelehnt an dörfliche Strukturen gibt es ein Netzwerk an Fußwegen. Sie führen
entlang der privaten Gärten von den Wohnstrassen in die Wiesen und verstärken
die nachbarschaftliche Kommunikation.
Die Anordnung der Häuser folgt den von der Landschaft definierten Grenzen ähnlich
der bestehenden Waldgrenze, wodurch der Charakter einer Lichtung erhalten
bleibt. Durch deren Geradlinigkeit tritt die lebhafte Topografie der Landschaft verstärkt
in Erscheinung.
Da die Häuser der eigenen Strasse von der "Bildfläche verschwinden", profitiert
jedes einzelne Haus durch eine Aussicht auf weitgehend unbebaute Landschaft.
Somit ist dieses Konzept auch ein Versuch der überhand nehmenden Zersiedelung
der Tiroler Landschaft beispielhaft entgegenzuwirken.